Das erste Abenteuer: Der passende Beruf

Von Ralf

Donnersag, 20. Februar 2020

Die erste und wahrscheinlich größte Herausforderung auf dem Weg zu unserem Traum, einige Monate im Jahr auf einem Segelboot zu leben, reisen und zu arbeiten, ist die aller Naheliegenste: Wie kann das finanziell funktionieren? Wir sind weder Privatiers noch Rentner. Von unseren vier Kindern steht noch keines auf eigenen Beinen. Wir sind ganz unzweifelhaft auf unser berufliches Einkommen angewiesen. Dabei erlaubt uns unsere momentane berufliche Situation maximal 6 Wochen Urlaub im Jahr und davon kaum mehr als 3 Wochen am Stück!

Die erste Herausforderung ist, uns beruflich so zu organisieren, dass unsere Segelzeit möglich wird. Das ist in unserer Lebenssituation und unserem Lebensalter zwischen 40 und 50 alles andere als trivial! Wir sind ja noch nichtmal selbständig tätig, sondern Angestellte. Nochmal wirklich ganz neu anzufangen, erscheint auf den ersten Blick kaum möglich. Welchen Job aber, für mich z.B. als Unternehmensjuristen, sollte es geben, der mich für die nächsten Jahre jeweils 3 Monate freistellt? Ganz abgesehen, dass eine Bootsfinanzierung neben allen Unterhalts- und sonstigen finanziellen Verpflichtungen kaum eine dreimonatige Einkommenspause erlauben würde.

Habt Teil an diesem ersten Teil des Abenteures…

 

 

 

Drei Lösungsansätze für eine berufliche Umgestaltung

1. Berufliche Flexibilisierung

Flexibler das tun, was wir gelernt haben, können und in den letzten 20 Jahre gemacht haben. Wie das gehen soll? Denkbar ist, einen Arbeitgeber zu finden, für den es oK ist, wenn wir jedes Jahr eine längere Pause einlegen oder aber für ihn vom Boot aus arbeiten.

Alternativ können wir uns selbständig machen. Für Ralf als Anwalt ist das ein naheliegender Gedanke, hat er ja auch lange als selbständiger Anwalt gearbeitet. Beratung und Vertretung 3 Monate pro Jahr vom Boot aus, warum nicht? Auch andere Büro- und Kommunikationsaufgaben kommen für eine Tätigkeit als Freelancer in Betracht. Persönliche Termine vor Ort sind in dieser Zeit nur sehr schwer mögich. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Mit Internet und Vertreter ist dies ganz sicher zu lösen…

2. Bücher und Kolumnen schreiben

Ein Lebenstraum schlechthin ist es, als Autor seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Dieser Beruf ist nun wahrhaftig räumlich ungebunden. Zu Texten ist eine unserer Leidenschaften und macht uns seit je her sehr viel Spaß. Fachtextprofis sind wir sowieso. Eine Dokumentation unseres Abenteuers verfassen wir sowieso. Warum nicht auch Romane schreiben oder eine regelmäßige Kolumnen? Übrigens nicht unbedingt nur über unser Abenteuer, sondern gerne auch über andere politische und gesellschaftliche Themen? Mit unseren Postings hier, die wir freilich neben Beruf, Familie und allem anderen verfassen, üben wir das! Verlage bitte gerne melden 😉

3. Produktbotschafter und Vorträge

Am Konsequentesten wäre, unser Abenteuer selbst in den Mittelpunkt stellen und beruflichen Grundlage unseres Lebens zu machen. Als Marketingträger mit unserem Abenteuer unseren Erfolgen und Niedelagen, mit Bildern und Texten. Als Produkt-Tester, “Influencer” oder Produktbotschafter. Die Idee: Wir repräsentieren Firmen, Marken oder Produkte als Partner. Texte, Tests, Besprechungen, Bilder, Videos, mit uns und unserem Boot als Werbefläche und Vorträgen?

Wir haben Marketing nicht studiert und sind auch keine Medienpüppchen. Wir trauen es uns dennoch zu und haben Lust darauf. So wie wir sind. Nicht auf makellosem Hochglanz, sondern semiprofessionell, authentisch, ganz einfach so wie wir sind und das können.

Das klingt alles ziemlich blauäugig? Keine Frage, wir wissen nicht, ob uns diese berufliche Umgestaltung gelingen kann. Zuviel Zweifel und Zögern helfen nicht. Wir wissen, dass ein beruflicher Neuanfang kein Kinderspiel ist. Wir glauben aber auch, dass wir nicht bei Null anfangen, sondern aus unserem bisherigen Leben Erfahrungen mitbringen, auf die wir eigentlich aufbauen können sollten. Dieser erste und insofern wichtigste Teil des Abenteuers, als auf ihm alles andere aufbaut, bleibt sehr spannen. Wir werden in unserem Blog über unsere Erlebnisse, Erfolge und Niederlagen berichten…

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Was bisher geschah

4. Februar 2020: Wir erstellen innerhalb weniger Wochen die Website www.schurer.info sowohl technisch, wie inhaltlich. Sandra hat mehr oder weniger durch Zufall die Gelegenheit, unser Marketingkonzept ersten potentiellen Vertragspartnern vorzustellen.

3. Januar 2020: Wir arbeiten das Konzept “don’t dream it, be it” aus, lassen einen Flyer drucken und reisen damit 2 Tage lang zur boot 2020 nach Düsseldorf.

2.  Herbst 2019: Die Zeit ist reif! Wir beschließen unseren Traum Wirklichkeit werden zu lassen: Don’t dream it, be it! Die Hürden scheinen zwar hoch. Wir entwicklen die “drei Säulen” als Lösungsansätze für unsere berufliche Umorientierung. Wir finden das Vertrauen, dass sich unser Projekt in ein berufliches Engagement als Produktbotschafter und Werbeträger einbetten lässt.

1. Seit langem: Unseren Traum, unseren Planeten auf einem Segelboot zu bereisen hegen wir seit sehr langen. Es war immer klar, dass wir ihn umsetzen wollen. Irgendwann in ferner Zukunft, wenn wir die Möglichkeit dazu haben.

Hier fehlt noch ein Text

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