Beitragsbild: Krumme Lanke in Berlin-Zehlendorf am 02.01.2021

Liebe Freunde von don’t dream it, be it!,

mehrfach haben wir uns vorgenommen, jeden Tag einen Beitrag auf dieser Website zu posten. Obwohl das so nebenher und nach manchem langen oder auch sehr langen Arbeitstag nicht immer einfach ist, gelingt uns das immer besser. Insgesamt zählt dieser Blog am 08.02.2021 ca. 135 veröffentlichte Beiträge. Haben wir noch im Dezember 2020 “nur” 15 Beiträge veröffentlicht, waren es im Januar 2021 exakt 31 Beiträge. 🙂 Für den heutigen Tag erfüllen wir das Versprechen eines möglichst täglichen “Posts” nicht mit einem Beitrag aus einer unseren üblichen Rubriken wie “Daily Report”, “Abenteuer Segelzeit” oder “Interview” sondern mit einer Erzählung, die auf einer wahren Begebenheit aus dem Fundus familienrechtlicher Erlebnisse fußt. Namen und Daten sind selbstverständlich verändert.

Ansgar und die späte Scheidung

Ansgar träumte schon von Kindes an von einem Leben im Ausland. Geboren und aufgewachsen in Köln heiratete er gleich nach seinem Uniabschluss als Diplomkaufmann Alice, seine erste große Liebe. Seine erste richtige Arbeitsstelle fand er, seinem Traum von den Metropolen dieser Welt folgend, bei einer Investmentbank in New York. Seine Frau Alice kam aus reichem Hause und hatte alle Möglichkeiten. Sie fühlte sich jedoch in den USA nicht wohl. Auch Ansgars zweite Stelle bei einer Bank in Helsinki mit dem damit verbundenen Umzug nach Finnland machte sie nicht glücklicher. Sie zog es in ihre Geburtsstadt nach München zurück.

Ansgar fand sogar auch dort einen Job in einer großen Bank, mit dem er es immerhin 4 Jahre lang aushielt. Dann aber wurde ihm die bayrischen Enge unerträglich. Da ihnen das Glück eines Kindes nicht vergönnt gewesen war, nahm er die Chance auf eine neue und wesentlich besser bezahlte Stelle in Hongkong wahr und zog dorthin. Alice blieb in München. So richtig getrennt hatten sie sich gar nicht. Die Arbeit in Hongkong machte Spaß und war fordernd. In den ersten 6 Monaten war er noch 3 Mal zu Alice nach München geflogen. Danach nur noch selten und in den letzten 8 Jahren überhaupt nicht mehr.

Inzwischen arbeitete Ansgar, jetzt knapp über 50 Jahre alt, in London für eine deutsche Großbank. Dort hatte er eine ebenso junge wie charmante Thailänderin kennen gelernt, mit der er eine neue Beziehung eingegangen war. Als sein deutscher Arbeitgeber die Anzahl der Mitarbeiter seiner Londoner Investmentfiliale auf ein Drittel reduzierte, musste auch Ansgar sich dieser Realität stellen. Für seine Alters- und Gehaltsklasse war die Luft inzwischen dünn. Über Ersparnisse verfügte er trotz seines mehr als ordentlichen Gehalts nicht. Er hatte sein Geld stets so ausgegeben, wie er es verdient hatte. Seine Bank bot ihm einen Arbeitsplatz als Leiter der internen Revision in ihrer Zentrale in Frankfurt an. Auch wenn das definitiv nicht das Land und erst recht nicht die Stadt seiner Wahl war, nahm er an. Er hatte keine andere Wahl. Seine Freundin freute sich und war bereit, dorthin mitzukommen, wenn er sie heiratete.

Ansgar versuchte sich mit Alice in Verbindung zu setzen, um sie zu einer schnellen Scheidung zu bewegen. Unter der alten Adresse in München war sie nicht mehr zu erreichen, so dass er schließlich Alices Eltern anrief. Er erreichte ihren inzwischen 90jährigen Vater, der allerdings keinerlei Auskunft über Alice und ihre aktuellen Kontaktdaten gab. Nachdem Alices Vater auch im vierten Anruf jeden direkten Kontakt abblockte, blieb ihm nichts anderes übrig, als ihm sein Anliegen anzuvertrauen. Die Reaktion kam so direkt, als ob er gewusst hätte, was er wollte: Wenn er sich scheiden lassen wolle, solle er für Alice einen Anwalt ausfindig machen und ihn bezahlen, damit dieser dann alles regeln könne. Ansgar war zwar verwundert. Der Alte war allerdings stets wortkarg gewesen und hatte ihn noch nie gemocht. Es schien ihm nichts anderes übrig zu bleiben, als zu tun, wie ihm geheißen. So bat er schließlich einen beliebig über das Internet ausfindig gemachten Fachanwalt für Familienrecht aus München mit der Interessenvertretung seiner Noch-Frau. Er gab ihm die Telefonnummer von Alices Eltern und versicherte, sein Honorar auszugleichen. Einen Monat später erhielt er eine Honorarvereinbarung nebst Vorschussnote in Höhe von 5.000 Euro mit dem Hinweis, dass nach Ausgleich des Rechnungsbetrages ein Scheidungsantrag an ihn als Bevollmächtigten seiner Noch-Ehefrau adressiert werden könne. Seine Mandantin werde keinen Scheidungsantrag stellen, der Scheidung aber zustimmen. Örtlich zuständig sei das Familiengericht in München.

Ansgar war verblüfft und vermutete, dass Alice wegen seiner Kommunikationsarmut in den vielen letzten Jahren wohl doch eine erhebliche Verärgerung gegen ihn entwickelt habe. Das war schlecht für eine unkomplizierte Scheidung, nun aber nicht mehr zu ändern. Er beauftragte also einen zweiten Anwalt aus einer anderen Kanzlei in München, diesmal für sich, und beauftragte ihn mit der Einreichung des Scheidungsantrages, was ebenfalls mit einer erheblichen Vorschusszahlung verbunden war.

Der von ihm bezahlte erste Anwalt von Alice legitimierte sich und stimmte dem Scheidungsantrag Namens und im Auftrag seiner Mandantin zu. Gleichzeitig machte er Ansprüche auf die vom Gericht von Amts wegen zu prüfenden Ansprüche auf Ausgleich der Rentenanwartschaften geltend. Das kam für Angar einer Katastrophe gleich! Ansgar hatte den weitaus längsten Teil seines Berufslebens im Ausland gearbeitet. Ausländische Versorgungsanwartschaften lassen sich durch einen deutschen Richterspruch nicht ohne weiteres auf ein separates Rentenkonto des anderen Ehegatten übertragen. Schon von den jeweiligen Versorgungsträgern in den USA, Finnland und Hong-Kong die für das deutsche Scheidungsverfahren erforderlichen Auskünfte zu erlangen, war ein monatelanger Kraftakt.

Da sich Ansgar mangels Vermögen außer Stande sah, seiner Noch-Ehefrau für die knapp 30 Jahre währende „Ehezeit“ bis zur Einreichung seines späten Scheidungsantrages ein adäquates Abfindungsangebot für die ihr zustehenden Rentenanwartschaften zu machen, geriet das Scheidungsverfahren ins Stocken. Seine Freundin wurde unruhig – ihr gefiel weder, dass Ansgars Heiratsversprechen nicht umgesetzt wurde, noch gefiel es ihr in Frankfurt. Ansgar geriet unter Druck. Die Ausgleichsforderung, die im Raume stand, belief sich auf ca. 200.000 Euro – eine Summe, die Ansgar nicht kurzfristig flüssig machen konnte. Man einigte sich außergerichtlich auf den Abschluss einer Rentenversicherung auf sein eigenes Leben mit einer unwiderruflichen Bezugsberechtigung für seine Noch-Ehefrau bei Fälligkeit. Sie bedeutete für Ansgar eine monatliche finanzielle Belastung, die seinen gewohnten großzügigen Lebensstil erheblich beschränken würde. Auch mit seinem seit vielen Jahren gehegten Wunsch, ab seinem 60. Geburtstag nicht mehr arbeiten zu müssen, würde es so definitiv nichts mehr werden. Es half ja aber alles nichts.

Der Vertrag über eine Rentenversicherung wurde abgeschlossen und die Alice als unwiderrufliche Bezugsberechtigte eingetragen. Dem Scheidungstermin stand nun nichts mehr im Wege. Er wurde kurzfristig auf einen Dienstag in 6 Wochen anberaumt. Zwei Wochen später erhielt Ansgar eine Mitteilung vom Familiengericht, mit der der Termin wieder abgesagt wurde. Beigefügt war ein Schriftsatz des von Ansgar bezahlten gegnerischen Anwalts, in dem zu lesen war, dass die Antragsgegnerin nach langer schwerer Krankheit verstorben sei.

Einen Augenblick lang überlegte Ansgar, ob er als Noch-Ehemann nun das viele Millionen schwere Familienvermögen seiner verstorbenen Frau erben würde. Er hätte mit dem heutigen Tag zweifellos für den Rest seines Lebens ausgesorgt gehabt. Nun, beinahe wäre das so gekommen. Wenn er seine Frau nicht derart vollständig aus den Augen verloren hätte, und um ihren Gesundheitszustand gewusst hätte.

So aber ging er nicht nur leer aus. Bereits ein Scheidungsantrag schließt jedes gesetzliche Erbrecht aus, wenn die Scheidungsvoraussetzungen vorliegen und der Erblasser der Scheidung z. B. in einem Anwaltsschreiben zustimmt. Die Rentenversichersicherung zu Gunsten seiner verstorbenen Frau war demgegenüber unwiderruflich abgeschlossen und musste bis zur Fälligkeit in 10 Jahren von ihm jeden Monat weiter bezahlt werden. Sie fiel in den ohnehin reichen Nachlass seiner verstorbenen Ehefrau, den nun nicht Ansgar sondern Alieces Vater und deren Schwester erbten.

Und das lerne man aus dieser Geschichte: Unterschätze die Endlichkeit des Lebens nicht. Auch Jahre nach einer Trennung sehen viele verheitratete Menschen aus Bequemlichkeit oder Nostalgie keinen Grund, die Scheidung einzureichen. Es darf jedoch nicht vergessen werden: Ganz entscheidende Bedeutung hat das formale Band der Ehe auch für das Erbrecht des überlebenden Ehegatten. Deshalb kann die Maxime nur lauten, konsequent zu bleiben. In welcher Richtung auch inmmer.

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Don't dream it, be it!
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Eure Sandra

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