Die Überführung unserer Chablis of Dart von Mallorca nach Faro war ganz schön kühn. Wir sind am Donnerstag Nachmittg am Boot angekommen, haben das Boot übernommen, uns mit dem Boot am Liegeplatz vertraut gemacht, so gut es ging, darauf übernachtet. Am Freitag haben wir zu Fuß mit Rucksack und Taschen für 2 Personen und 2 Wochen Lebensmittel eingekauft, die verschlissenen Schoten der Rollgenua ausgetauscht, die noch offene Hafengebühr bezahlt. Danach, am frühen Abend haben haben wir den Liegeplatz verlassen, an dem die Chablis die letzten 10 Monate ununterbrochen gelegen hatte, haben nochmal an der Hafentankstelle angelegt, vollgetankt und sind in die Nacht hinausgesegelt.

Wir haben uns auf die Sicherheitsausrüstung verlassen, die an Bord war. Das war für diesen 600-Seemeilen Törn auch nicht so schlimm. Wir waren selten mehr als 100 Seemeilen von der nächsten Insel oder Küste entfernt und hätten via UKW-Telefon oder gar GSM meist wohl Notrufsignale absetzen können. Für unseren im Sommer bevorstehenden, etwas größeren Überführungstörn von Faro über den Golf von Biskaya und durch den englischen Kanal wollen wir allerdings nachrüsten, was bislang noch fehlt. Ein wichtiger Punkt dabei scheint uns ein satellitengestütztes SOS-System.

Verbreitete Verwendung finden EPIRB Seenot-Rettungsbojen (emergency position-indicating radio beacon). Wenn man sie ins Wasser wirf, lösen sie automatisch ein satellitengestütztes Seenotsingal aus, das Position und über die MMSI den Bootsnamen an eine Rettungsleitstelle sendet. Einfacher geht es nicht. Und es fallen keine laufenden monatlichen Vertragskosten mit einem Satellitenfunk-Provider an. Allerdings sind damit die Möglichkeiten einer EPRIRB auch erschöpft. Sie eröffnet keine indiviudelle Kommunikationsmöglichkeit und hilft deshalb wirklich nur im äußersten Extremfall, wenn man abgeborgen werden muss. Man kann wirklich nur ein SOS Signal aussenden und danach abwarten bis die Seenotrettung über Wasser oder die Luft kommt.

Komfortabler ist ein Satellitentelefon. Bei meiner Atlantiküberquerung vor 12 Jahren hatten wir ein IRIDIUM-Satelliten-Telefon mit 500 Minuten Sprechfunktzeit dabei. Beides zusammen hatte damals ca. 2000 Euro gekostet, 1500 Euro für das Telefon mit allem Zubehör und 500 Euro für die Sprechzeit. Damit war ich sehr zufrieden. Wir haben uns die 500 Minuten gut eingeteilt und von der Mitte des Atlantiks aus auch gern genutzt. Unter anderem übrigens auch, als wir unterwegs auf eine havarierte Segelyacht gestoßen sind. Wir haben ganz schlicht die Seenotrettungszentrale in Bremen angerufen, deren Telefonnummer wir im Telefon einprogrammiert hatten, um die Yacht zu melden. Die haben es an die für das für unseren Standort zuständige MRCC weitergegeben und etwa eineinhalb Stunden später zurückgemeldet, dass die Havarie bekannt sei und keine Besatzung an Bord sei.

Die Frage hier ist, ob ein Iridium-Satellitentelefon für unsere Überführung entlang der Atlantikküste nicht überdimensioniert ist. 2000 Euro sind eine Menge Geld, die wir lieber in andere Bordelektronick wie z.B. einen Kartenplotter mit einem AIS stecken würden. Bei meiner Recherche bin ich auf den Satelliten Messenger Spot X gestoßen. Es gibt ihn überall zu kaufen, z.B. bei SVB Stand heute für 358,44 EUR zuzüglich Versandkosten, bei anderen Anbietern zum Teil übrigens noch etwas preiswerter. Auch für dieses Gerät braucht man einen Vertrag. Der ist aber nicht sehr teuer. Wenn ich es richtig verstehe, ist man zwischen 12 und 30 Euro Netto-Monatsgbühr dabei, wenn man einen Jahresvertrag schließt. Oder aber mit einem sog. Flex-Tarif der auch nur für ein oder 2 Monate geschlossen werden kann, zwiscchen 15 und 40 Euro Monatsgebühr zuzüglich Einrichtungspauschale ihv 25 Euro (Quelle) und Mehrwertsteuer. Die jeweils angegebene Preisspanne ergibt sich aus der Anzahl der im Preis enthaltenen Nachrichten. Der teuerste genannte Preis ermöglicht eine unbegrenzte Anzahl von Nachrichten.

Was genau der Spot X kann, ist nicht so leicht zu verstehen, wenn man ein solches Gerät noch nie benutzt hat. Er kann in Invervallen zwischen 5 und 60 Minuten satellitengestützt Kurznachrichten als SMS oder Mail an Freunde mit der jeweils aktuellen Position versenden. Vermutlich kann man seine Position so auch auf (bestimmten) Internetplattformen automatisiert darstellen. Außerdem kann man SOS Nachrichten an eine Rettungszentrale senden und mit ihr kommunizieren. Und drittens kann man strickt auf 140 Zeichen begrenzte Kurznachrichten als SMS an oder von beliebigen Handys senden und erhalten. Für diesen Zweick hat der Spot X hat eine eigene Telefonnummer. Textnachichten, die länger als 140 Zeichen sind, werden abgeschnitten. Außerdem hat das Gerät eine Latenz bis zu mehrern Minuten. Richtig chatten wie auf Whatsapp kann man also nicht.

Damit wären denoch die wichtigsten Anforderungen während unseres Törn erfüllt, und das schätzungsweise für einen Betrag zwischen 400 und 500 Euro einschließlich Hardware und Flex-Vertrag mit unbegrenzter Anzahl von Kurznachrichten für ein bis zwei Monate.

Gibt es jemanden, der den Spot X benuzt und mit uns seine Erfahrungen teilen kann? Das wäre großartig…

Da wir satellitengestützte Sprachtelefonie für diesen Törn nicht brauchen werden, wäre das einzige, was uns Spot X nicht ermöglicht, Beiträge von See aus auf diesen Blog zu posten. Dafür sind 140 Zeichen nicht wirklich ausreichend. Ein paar Tausend Zeichen sollten es schon sein. Wenn es dafür eine Lösung gäbe, die – sagen wir: das Doppelte des Spot X – nicht aber gleich deutlich über 1000 Euro kostet, wäre das eine Überlegung wert. Etwas niederpreisiger als Iridium soll das Thuraya Satellitennetz sein, das allerdings nicht den ganzen Globus abdeckt. Letzters wäre für uns einstweilen unerheblich. Das super schicke Smartphone Thuraya X5-Touch kostet aber deutlich über 1000 Euro und nicht notfallgeeignete Bastellösungen mittels Satsleeve, das eine Verbindung zwischen GSM-Mobilhandy und Satellitendatenempfang herstellt, überzeugen mich einstweilen nicht. Für Tipps und Hinweise sind wir dankbar!

Produktvorstellungen

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Tel. 01590 2770598
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Jeder von uns hat Träume: manche sind riesengroß und manche vielleicht ganz klein. Aber warum müssen es nur Träume bleiben? Jeder kann den Mut fassen und Träume auch realisieren. Es gilt, die natürlichen Zweifel und Blockaden, die vielleicht gar keine Hindernisse sein müssen, zu überwinden. Ich nehme Ihr Publikum an die Hand und spreche darüber, wie wir die Grenzen, die unseren Köpfen existieren, lernen können, zu überwinden. Oft braucht es einen kleinen Anstoß von außen. Frischer Wind auch für die Gedanken. Zum Thema Veränderung, Mut und Aufbruch können Sie mich für Vorträge buchen.

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Eure Sandra

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